Säure-Basen-Balance - wichtige Fakten

Wie beeinflussen Säuren die Säure-Basen-Balance?

Hier ein kurzer Überblick:

 

Wie kategorisiert man, was in der basischen Ernährung sauer ist und was nicht?
Spielt der Geschmack eines Lebensmittels dabei eine Rolle?

Säure-Basen-Haushalt

Säure-Basen-Haushalt: Sind Säuren sauer?

Lassen Sie uns dies am Beispiel einer Zitrone anschauen. Zitronen sind unheimlich sauer. Daher denken viele Menschen, dass sie in der basischen Ernährung nichts zu suchen haben. Dies stimmt allerdings nicht! Die Zitrone ist basisch und gehört absolut in die basische Lebensweise. Es muss zwischen saurem Geschmack und der sauren Verstoffwechselung im Körper unterschieden werden.

Eine Zitrone schmeckt nur sauer, dies wird durch die Geschmacksknospen auf der Zunge erfasst. Allerdings spielt der Geschmack bei der Unterscheidung ob ein Lebensmittel basisch oder sauer ist überhaupt keine Rolle.
Die Inhaltsstoffe und wie diese im Körper verarbeitet werden, sind wichtig. Beim Verstoffwechseln der Zitrone entstehen viele gute Basen. Außerdem haben Zitronen besonders viel Kalium, Kalzium und Magnesium. Wenn der Körper diese Mineralstoffe abbaut, wird Säure verbraucht. Greifen Sie also ganz nach dem Motto „sauer macht lustig“ öfters mal zu einer Zitrone.

 

Basische Ernährung

Tipps zur basischen Ernährung

Dabei können Sie auf Schokolade lieber öfters verzichten. Schmeckt süß, wird aber im Körper sauer verstoffechselt. Dadurch erhöht sich die Anzahl der Säuren im Organsismus. Diese müssen erstmal durch den Körper mit Mineralstoffen neutralisiert und anschließend ausgeschieden werden. Funktioniert der Prozess nicht optimal, kann dies zur Übersäuerung des Körpers und vielen Beschwerden führen. Die Säure-Basen-Balance wird gestört.

Bitte beachten Sie: Ein Stück Schokolade hin und wieder ist selbstverständlich in Ordnung. Zu viel, zu oft und dazu noch in Kombination mit anderen sauren Lebensmitteln wie Fleisch, Getreide und Milchprodukte richten den Schaden an!

Möchten Sie genauer wissen, welche Lebensmittel basisch sind? Bitte hier entlang: Liste Basischer Lebensmittel inkl. Tipps als pdf

Suchen Sie nach basischen Rezepten? Hier finden Sie schon einige: Basische Rezepte von basenshop als pdf

Mehr dazu lesen Sie auch unter:

 

FAQ zu Säure-Basen-Balance

Was bedeutet Säure-Basen-Haushalt überhaupt?

Der Säure-Basen-Haushalt beschreibt, wie gut dein Körper das Gleichgewicht zwischen „sauren“ und „basischen“ Stoffen halten kann. Diese Stoffe entstehen jeden Tag ganz normal – durch Essen, Trinken, Bewegung und sogar durch Stress.

Damit wichtige Prozesse im Körper reibungslos ablaufen, muss der pH-Wert im Blut in einem sehr engen Bereich bleiben. Dafür hat der Körper eigene Schutzmechanismen. Er nutzt zum Beispiel Mineralstoffe, um überschüssige Säuren auszugleichen und unschädlich zu machen.

Die Ernährung spielt dabei eine Rolle, weil manche Lebensmittel dem Körper eher Säuren liefern, während andere helfen, diese auszugleichen. Isst man überwiegend basenreiche Lebensmittel wie Gemüse und Obst, wird der Körper entlastet. Bei vielen stark verarbeiteten Lebensmitteln muss er dagegen mehr „Ausgleichsarbeit“ leisten.

 

Was ist mit „Übersäuerung“ gemeint?

Wenn im Alltag von Übersäuerung gesprochen wird, ist damit meist keine gefährliche Krankheit gemeint. Es geht vielmehr um eine langfristige Belastung des Körpers, wenn über längere Zeit viele säurebildende Lebensmittel gegessen werden und basische Lebensmittel zu kurz kommen.

Der Körper kann das zwar ausgleichen, aber er muss dafür ständig Reserven nutzen – vor allem Mineralstoffe. Die Vorstellung dahinter ist: Wenn dieses Ungleichgewicht dauerhaft besteht, kann sich das auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken. Manche Menschen berichten dann zum Beispiel von Müdigkeit, Muskelverspannungen oder einem „schweren“ Körpergefühl.

Wichtig ist: Der Körper ist sehr anpassungsfähig. Übersäuerung im Alltag ist kein Zustand, der plötzlich entsteht, sondern eher ein schleichender Prozess – und genau deshalb kann man mit kleinen Änderungen in der Ernährung oft schon gegensteuern

 

Welche Lebensmittel gelten als basisch?

Vor allem pflanzliche Lebensmittel:

  • Gemüse (z. B. Spinat, Brokkoli, Zucchini)
  • Obst
  • Kartoffeln
  • Kräuter
    Auch wenn manche davon sauer schmecken, wirken sie im Stoffwechsel basisch.

Hier gibt es eine detailierte Liste der basischen Lebensmitteln.

 

Welche Lebensmittel wirken säurebildend?

Typisch sind:

  • Fleisch und Wurst
  • Käse und andere Milchprodukte
  • Weißmehlprodukte
  • Zucker und Süßigkeiten
  • Alkohol
    Das heißt nicht, dass sie „verboten“ sind – entscheidend ist das Verhältnis.

 

Muss ich mich komplett basisch ernähren?

Nein. Für die meisten Menschen ist eine basenüberschüssige Ernährung sinnvoller und alltagstauglicher. Dabei besteht der Großteil der Mahlzeiten aus basischen Lebensmitteln, säurebildende Lebensmittel betrachtet man als Genussmittel und nimmt in kleinen Mengen zu sich.

 

Gibt es einen einfachen Richtwert für den Alltag?

Ein häufig genannter Ansatz ist die 80/20-Regel:
Etwa 80 % basenbildende Lebensmittel, 20 % säurebildende. Das ist keine starre Vorgabe, sondern eine Orientierung.

 

Kann eine basenreiche Ernährung beim Abnehmen helfen?

Indirekt ja. Wer mehr Gemüse, Obst und naturbelassene Lebensmittel isst, nimmt oft automatisch weniger Zucker und stark verarbeitete Produkte zu sich. Das kann das Körpergefühl verbessern und beim Gewichtsmanagement unterstützen. 

 

Hat der Säure-Basen-Haushalt Einfluss auf Müdigkeit oder Leistungsfähigkeit?

Viele berichten über mehr Energie oder ein leichteres Körpergefühl, wenn sie ihre Ernährung umstellen. Wissenschaftlich eindeutig belegt ist das nicht in allen Punkten, aber eine mineralstoffreiche, pflanzenbetonte Ernährung wirkt sich generell positiv auf den Stoffwechsel aus.

 

Wie schnell merkt man Veränderungen?

Das ist individuell. Manche spüren nach wenigen Tagen mehr Leichtigkeit oder eine bessere Verdauung, bei anderen dauert es Wochen. Entscheidend ist die langfristige Umsetzung, nicht nur eine kurze „Basen-Kur“. Obwohl selbst diese ist besser als gar keine.

 

Gibt es Kritik an der Säure-Basen-Theorie?

Ja. Kritiker weisen darauf hin, dass der Körper sich selbst reguliert und dass die Übersäuerung nicht gibt. Außer der Azidose, die eine schwere Krankheit darstellt und auch bei der Basen-Theorie nicht gemeint ist.

Wir empfehlen unseren Kunden, die basische Ernährung und die basische Hautpflege einfach auszuprobieren. Mit Gemüse und Obst kann man nichts falsch machen, auch die basische Naturkosmetik und das Basenbaden dürften zu keinen Schäden führen. Und was wenn sie helfen? 

 

Was sind typische Fehler beim Einstieg?

  • Alles „Säurebildende“ komplett streichen
  • Zu einseitig essen
  • Sich nur auf Tabellen verlassen statt auf ausgewogene Mahlzeiten
  • Zu hohe Erwartungen in kurzer Zeit

 

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