Sport und Übersäuerung

Sport und Übersäuerung


Hier ein kurzer Überblick:

 

Übersäuerung und Sport – wenn Bewegung zur Belastung wird

Sport ist Mord. Ohne Sport noch früher tod.

Dieser alte Spruch bringt ein echtes Dilemma auf den Punkt. Bewegung ist lebenswichtig, aber sie kann dem Körper auch schaden, wenn sie falsch dosiert wird. Zu wenig Bewegung lässt Muskeln, Knochen und den Stoffwechsel abbauen. Zu viel oder falsch ausgeführter Sport bringt den Körper in Dauerstress – und genau dort beginnt häufig die Übersäuerung.

Der menschliche Körper ist für tägliche Bewegung gebaut, nicht für stundenlanges Sitzen und anschließend extreme Belastung im Fitnessstudio oder auf der Laufstrecke. Wenn wir diesen natürlichen Rhythmus verlassen, geraten wichtige Stoffwechselprozesse aus dem Gleichgewicht.


Wie entsteht Übersäuerung?

Übersäuerung entsteht, wenn im Körper mehr Säuren anfallen, als über Lunge, Nieren, Haut und Darm ausgeschieden werden können. Eigentlich ist unser Stoffwechsel perfekt dafür ausgelegt, Säuren zu neutralisieren. Doch die heutige Lebensweise überfordert dieses System.

Die größten Säurequellen sind:

  • eine stark verarbeitete, mineralstoffarme Ernährung
  • Dauerstress und Schlafmangel
  • Umweltgifte
  • Bewegungsmangel
  • und intensiver oder falscher Sport

Besonders beim Sport entstehen große Mengen an Säuren, vor allem in den Muskeln. Je härter und unkontrollierter trainiert wird, desto stärker sinkt der pH-Wert im Muskel – das Gewebe wird „sauer“.


Übersäuerung beim Sport – warum gut gemeint oft schadet

Säuren wirken im Körper wie feiner Sand in einem Getriebe. Solange sie in kleinen Mengen entstehen, ist das kein Problem. Wenn sie sich aber ansammeln, reiben sie Strukturen auf Zellebene. Muskeln, Sehnen, Gelenke und Bindegewebe verlieren an Elastizität und Belastbarkeit.

Bei chronischer Übersäuerung wird genau der Sport, der eigentlich gesund sein soll, zum Verstärker der Probleme:

  • Muskelkater wird häufiger
  • die Regeneration dauert länger
  • Entzündungen nehmen zu
  • Sehnen und Gelenke reagieren empfindlicher
  • Verletzungen entstehen schneller

Im Leistungssport führt das früher oder später zu Überlastungsschäden wie Muskelfaserrissen, Sehnenproblemen, Bandscheibenschäden oder Gelenkverschleiß. Doch auch Freizeitsportler kennen dieses Gefühl: Man trainiert regelmäßig – und fühlt sich trotzdem müde, steif und erschöpft.

Gleichzeitig ist Nichtstun keine Lösung. Ohne Bewegung verlieren Muskeln, Knochen, Sehnen und der gesamte Stoffwechsel ihre Stabilität. Lebensqualität geht verloren.

Bewegungsmangel führt unter anderem zu:

  • schlechter Durchblutung
  • eingeschränktem Sauerstofftransport
  • verzögertem Abtransport von Stoffwechselabfällen
  • schweren, müden Beinen

Die Lösung liegt nicht im „mehr“, sondern im besser.

 

Warum intensives Training den Körper erst einmal schwächt

Ein hartes Training ist immer eine Belastung. Es verbrennt Kalorien – aber auch wertvolle Mineralstoffe, Vitamine und Antioxidantien. Diese Stoffe werden über den Schweiß verloren oder für Reparaturprozesse verbraucht.

Gleichzeitig entstehen Mikroverletzungen in Muskeln, Sehnen und Bindegewebe. Das ist normal – aber nur dann sinnvoll, wenn genug Baustoffe und Zeit für die Reparatur da sind. In einem übersäuerten Milieu laufen diese Reparaturprozesse schlechter. Entzündungen halten länger an, das Immunsystem wird geschwächt, die Verletzungsanfälligkeit steigt.


3 Leitlinien für gesunden Sport

1. Vor dem Sport mineralisieren

Die heutige Ernährung liefert oft viele Kalorien, aber wenig Mineralstoffe. Dabei sind genau diese Mineralstoffe entscheidend, um Säuren zu puffern. Wer gut versorgt ins Training geht, verkraftet Belastung deutlich besser. Wenn es einem schwer fällt, die Ernährung ausreichend bunt und vielfältig und selbstverständlich basisch zu gestalten, kann mit Jentschura Wurzelkraft gut aushelfen. 

 

2. Nach dem Sport entsäuern

Nach intensiver Bewegung befindet sich der Körper im sauren Stoffwechsel. Jetzt braucht er Unterstützung, um wieder in den regenerativen, basischen Zustand zu kommen. Basische Körperpflege, Bäder oder gezielte Mineralstoffzufuhr können diesen Übergang deutlich erleichtern.

 

3. Regeneration ernst nehmen

Leistungssteigerung entsteht nicht im Training, sondern in der Pause danach. Muskeln, Sehnen, Knochen und Knorpel brauchen unterschiedlich lange, um sich anzupassen. Wer diese Zeiten ignoriert, sammelt Verletzungen statt Fortschritte.


Sport gegen Übersäuerung – was wirklich hilft

Der beste Schutz vor Übersäuerung ist regelmäßige, moderate Bewegung. Nicht seltene Extrembelastung, sondern tägliche Aktivität.

Das beginnt im Alltag:

  • öfter zu Fuß gehen
  • Fahrrad statt Auto
  • Treppen statt Aufzug
  • kurze Wege bewusst nutzen

Wer trainiert, sollte auf jeden Fall beachten:

  • Belastung langsam steigern
  • auf saubere Technik achten
  • Regeneration einplanen
  • ausreichend schlafen
  • mineralstoffreich essen

Gemüse, Obst, Kräuter und gute Flüssigkeitszufuhr liefern dem Körper die Stoffe, die er braucht, um Säuren wieder loszuwerden.


Der Hund als natürlicher Trainingspartner

Ein Hund ist oft der beste Coach. Er zwingt zur regelmäßigen Bewegung – unabhängig von Wetter und Laune. Die Spaziergänge steigern sich ganz von selbst. Irgendwann wird daraus Joggen oder Radfahren. Und genau diese Form der natürlichen, gleichmäßigen Bewegung ist ideal für den Säure-Basen-Haushalt.
Sie machen wie ich:O)
Und das macht auch noch sehr viel Spaß!

 Sport und Übersäuerung

 

FAQ – häufige Fragen zu Übersäuerung und Sport

Warum brennen meine Muskeln beim Training?

Weil Laktat und Säure den pH-Wert im Muskel senken.

 

Was bedeutet Laktat beim Sport?

Wenn Muskeln stark belastet werden und nicht mehr genug Sauerstoff zur Verfügung steht, schaltet der Körper auf eine schnellere Form der Energiegewinnung um. Dabei entstehen Laktate als Nebenprodukte des Stoffwechsels. Je mehr sich davon im Muskel ansammelt, desto stärker sinkt dort der pH-Wert – und genau das sorgt für das bekannte Brennen und die schnelle Ermüdung.

Wichtig ist dabei ein verbreitetes Missverständnis: Laktat verursacht keinen Muskelkater. Die Schmerzen, die ein oder zwei Tage nach dem Training auftreten, entstehen durch winzige Schäden in den Muskelfasern. Diese müssen repariert werden – und dieser Reparaturprozess ist es, der den Muskelkater auslöst, nicht die Übersäuerung selbst. Diese erschwert jedoch den Reparatutprozess.

 

Warum sind meine Beine beim Laufen so schwer?
Weil sich Säuren im Muskel sammeln und der Abtransport nicht hinterherkommt.

 

Ist Muskelkater Übersäuerung?
Nein, Muskelkater kommt von Mikrorissen im Muskel – Übersäuerung begünstigt das nur.

 

Wie kann ich Laktat schneller abbauen?
Durch lockere Bewegung, Trinken und Erholung. Durch basische und mineralstoffreiche Ernährung. Sollte einem die vilfältige basische Ernährung schwer fallen, kann man den Körper mit Jentschura Wurzelkraft gut unterstützen. Auch ein basischer Bad nach dem Sport unterstützt den Regenerationsprozess.

 

Hilft basische Ernährung beim Training?
Ja, basische Ernährung unterstützt den Säure-Basen-Haushalt und die Regeneration.

 

Was tun bei Übersäuerung nach dem Sport?
Bewegen, trinken, schlafen und mineralstoffreich essen. Basenbäder oder basische Wickel können auch für Entlastung sorgen. Um den Entsäuerungsprozess schon beim Sport zu aktivieren, empfehlen wir basische Stulpen in basischer Lauge aus Wasser und MeineBase von Jentschura einzutauchen und anschließend auf die Beine oder Arme anzuziehen. So wird der Entsäuerungsprozess bereits während des Sports unterstützt. 

 

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